watt mutt datt mutt !

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Es kommt die Zeit...

...in der das Wünschen wieder hilft.

Wer weiß !?

Wer bin ich ? Wo komm ich her ? Wo geh ich hin ? Wieviel Zeit werd ich noch haben ?

Aus der intakten Familie in das spaltende Scheidungsdasein….
Zu jung um zu verstehen was passiert ist, aber alt genug um die Veränderungen zu registrieren. Raus aus dem gewohnten Umfeld, rein in eine fremde Welt.

Der „Neue“ in der Gesellschaft der Unbekannten, jedoch das Alter hilft. Jung und „wissensstark“, etwas Besonderes für andere, sie kommen auf einen zu. Zu Gast bei Freunden, jedoch eingesperrt zwischen Beton, Abgasen und Dreck. Begleitet von Angst und Einsamkeit......Ich will hier raus !

Zurück in die Heimat, endlich wieder frei atmen……doch es fehlt was.
Mir wurde etwas genommen. Ein Teil meiner Jugend, eine Person die mir Nahe stand. Jetzt, getrennt durch Land und Leute.

Zu früh gefreut…
Anstatt dem glücken Heim, herrscht die Flucht nach vorn. Überall aufhalten, nur nicht in diesem Haus.
Die Aufnahme in andere "familiere" Kreise unterstützt mein Selbstwertgefühl. Ich brauche Beschäftigung und andere Menschen um mich herum, Ablenkung von dem was passiert ist und leider weiter seinen Lauf nimmt. Es folgt der Eintritt in mehrere Vereine, die für mich eine Art „Ersatzfamilie“ darstellen und mir etwas halt geben.

Menschen kommen und gehen. Viele sind mir in den vergangenen Jahren begegnet. Einige haben mich aufgebaut, andere einen Rückstoß verpasst und wieder andere einfach nur ihren Kommentar abgegeben ohne solche Gefühle jemals gespürt zu haben. Der Freundeskreis ändert sich, Teile brechen weg, andere kommen hinzu.

Ein Schauspieler, der von einer Rolle in die andere springt. Steht´s die Maske auf, keiner wird sein wahres Gesicht zu sehen bekommen.
Ein Einzelgänger, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich selbst zu organisieren und seine Abhängigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren..... leider auch mit kriminellen Handlungen.

Es war nicht immer einfach die Geschehnisse zu verarbeiten und so kam man auch früh in den Genuss des scheinbaren „Lösungsmittels“. Oft wurden flaschenweise Spirituosen verzehrt bis einem klar wurde, dass dies nicht zur Lösung der Probleme führt.

Mit neuem Mut voran. Freunde, Clique , Zweisamkeit – wie wird man seine Rollen spielen.....

Entzündet sich ein Feuer, lässt sich diese Energie nicht so einfach aufhalten. Sie schweißt zusammen und begleitet einen durch Höhen und Tiefen. Nehmen und geben....

Doch die "inneren Probleme" bringen Unruhe in die Zweisamkeit,
Vertrauensbruch, die Verbindung ist geknickt.
Mangelnde Gesprächsbereitschaft schwächt die Energie,
Wind und Sturm ziehen auf und stören den Verbund.

Ist das Herz stärker werden die Bahnen wieder geglättet.
Das Feuer brennt noch, jedoch sind die Flammen kleiner geworden.

Der innere Schmerz, ist er geblieben ?
Heilt die Zeit wirklich alle Wunden ?
Auch wenn scheinbar alles vergeht, eine Narbe bleibt.

Nun braucht das Feuer Schutz. Schutz, der nur durch beide Seiten bestehen kann. Denn, ist erst die letzte Glut verglüht, bringt man das Feuer nicht mehr zum Brennen.

Der Moment in dem man das verliert was einem am Herzen liegt.....kann ewig sein.

Man schaut zurück und sieht das Jetzt und Hier.
Was war, was ist und was wird noch geschehen ?

Auch wenn dein Kartenhaus zusammenfällt, es kann wieder aufgebaut werden.

Ein wichtiger Punkt, der Schritt zu sich selbst. Lerne wer du wirklich bist. Nachdem dich deine Flucht immer weiter von dir selbst entfernt hat, wird es Zeit den Weg zurück zu finden. Hast du erst die Auslöser und ihre Hintergründe gefunden, lernst du auch mit ihnen umzugehen…..

„Dieser Weg wird kein leichter sein…..“ (is ja allgemein bekannt)


(…der kleine, grobe Auszug muss an dieser Stelle genügen….)

15.12.05 14:41
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Earl (15.12.05 15:03)
Fein und ungewohnt sowas von dir zu hören. Der Bolle unterliegt einem Veränderungsprozess. Positiv, weiter so...

Trifft quasi mein Profil von dir genau auffen Punkt, zumindest die oberen 2/3. Den Rest kann ich nicht interpretieren, da ich die oberen 2/3 nicht erlebt hab. Den Teil mit dem Feuer hab ich noch net kapiert...


Franzi (15.12.05 15:25)
Jeder weitere Kommentar ist wahrscheinlich überflüssig. Veränderungsprozesse machen wir alle durch, besonders jetzt in dem Alter. Aber nicht jeder hat den Mut, drüber zu sprechen.


I


Sonja (15.12.05 15:46)
Du sprichst mir aus der Seele!
Man muss sich selber erst klar werden was los ist und wie man es wieder besser machen kann. Ablenkung hilft (fast) immer, aber auch nur für eine gewisse Zeit. Später steht man wieder allein da und zerbricht sich den Kopf darüber. Man muss sich mit der Situation auseinander setzen und es so akzeptieren wie es nunmal ist. dann geht es wieder aufwärts. Das beste ist immernoch darüber zu reden und nicht alles in sich hineinzufressen.


earl (16.12.05 08:06)
Das beste ist immernoch darüber zu reden und nicht alles in sich hineinzufressen.

*applaudiere*


dabolle (16.12.05 14:26)
Jedoch muss auch ein "geeigneter" Gesprächspartner vorhanden sein

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